Das neueste vom Chor

Ein herzliches Hallo an alle Chories, bald geht es wieder los. Du bist noch kein Chorie? Das muss ja nicht so bleiben.

Findet euch einfach alle zu den ersten Probe ein, ab 14.10.2019 im katholischen Gemeindezentrum KGZ. Das ist in der Bachgasse 5. Wir verkaufen Noten ab 19:45h, die Probe beginnt dann um 20:00h s.t. (sic).

Alle weiteren Details findet Ihr hier auf der Homepage oder wir erklären auch noch mal alles in den ersten Proben. Die übrigen Termine des kommenden Semesters könnt Ihr dem Kalender rechts entnehmen. Den kann man abonnieren und hat so immer alle Termine und Änderungen up to date.

Und was werden wir singen?

  • Felix Mendelssohn (1809 - 1847), Psalm 42 „Wie der Hirsch schreit“
  • Anton Bruckner (1824 - 1896), Messe in d-moll
  • Peteris Vasks (*1946) , Dona Nobis Pacem

„Zu lang schon treten die Sterblichen sich gern aufs Haupt…
…Komm du nun, ersehnter Friede, komm und gib ein Bleiben im Leben, ein Herz uns wieder.“
(Friedrich Hölderlin, 1770-1843)

Chormusik aus 5 Jahrhunderten zum Thema Frieden

Werke von Orlando di Lasso, Magdalena Zimmermann, Johann Hermann Schein und anderen nach Texten von Friedrich Hölderlin, Mutter Theresa und dem alten Testament.

Die tiefe Sehnsucht nach dauerhaftem Frieden zwischen den Völkern, Volksgruppen, Religionen usw. und die scheinbare Unerreichbarkeit desselben durchzieht die Menschheitsgeschichte wie ein roter Faden. Natürlich hat sich diese Ambivalenz auch jahrhundertelang in Kunst, Dichtung und Musik niedergeschlagen.

Reines Dur im Paradis

Zuhörer erlebten eine Sternstunde des Chores der Katholischen Hochschulgemeinde

Tübingen. Wie ein Urknall steht am Anfang ein Paukenschlag, darüber ein über mehrere Oktaven aufgetürmtes archaisches c, noch ohne Tongeschlecht — weder Dur noch Moll. Ein groß aufgerissenes, hoch aufragendes Fortissimo, das sich in amorphen Linien ausbreitet und Klang/Raum schafft. Die Darstellung des „Chaos" zu Beginn von Haydns „Schöpfung' war für das Publikum tun 1800 revolutionär. Und tatsächlich gelang es Peter Lorenz, das seinerzeit Unerhörte und Radikale dieser Musik für die rund 800 Zuhörer am Sonntag in der Stiftskirche wieder erlebbar zu machen.

Noch nie hat man das „Chaos" in so gewagt langsamem Tempo gehört, so unerlöst dissonant und eruptiv. Der erste in die Höhe schießende Klarinetten-Lauf ein Ereignis. Mit geradezu prometheischem Dirigat entfesselte Lorenz urgewaltige Klänge. Sensationell bildhaft und plastisch das Ensemble musica viva Stuttgart (Konzertmeisterin: Sabine Kraut), mit fantastischen Instrumentalfarben. Bariton Jens Hamann begann seinen Schöpfungsbericht in einem noch ganz ort- und zeitlosen Tempo; ungewohnt langsam auch der erste Choreinsatz, auswendig gesungen, um die Spannung zu halten. Die Erschaffung des Lichts ein urplötzlich aufstrahlendes, tosendes C-Dur.

Magdalena Zimmermann (*1985) Der Frieden (Friedrich Hölderlin)
Johann Hermann Schein (1586-1630) „Was betrübst du dich meine Seele“
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1874) „Richte mich Gott“ op. 78/2
Orlando di Lasso (1532-1594) „Da pacem Domine“
Heinrich Schütz (1585-1672) „Verleih uns Frieden“
Samuel Adler (*1929) A Prophecy of Peace
Johann Hermann Schein (1586-1630) „Drei schöne Ding sind“
Peteris Vasks (*1946) “The Fruit of Silence” (Mutter Theresa)
Johann Adam Hiller (1728-1804) Der Friede Gottes

Konzertreise:

LuftbildDer KHG-Chor begibt sich dieses Jahr auf Chorreise! Gesungen wird das Programm vom Sommersemester. Wir reisen nach Ottignies-Louvain-la-Neuve (Belgien), und zwar von Do, 31. Oktober bis So, 03. November 2019. 
Komm in den ersten Proben einfach bei uns in die Bachgasse 5 vorbei und sei dann bei der Chorreise dabei!
Herzlich eingeladen sind natürlich auch alle, die nur im Sommersemester mitsingen möchten.

Sommersemester 2018

  • Joseph Jongen (1873-1953),  „Messe en l’honneur du Saint-Sacrement“ op. 130
  • Gabriel Fauré (1845-1924), Cantique de Jean Racine
  • John Rutter (*1945), Winchester Te Deum

Die Chorlose Zeit ost vorbei und es geht wieder los. Und wie immer freuen wir uns über neue SängerInnen, die dazustoßen.

Für die neuen in Kürze:

  • Regelproben montags 20h-22h
  • Probenraum im KGZ, Bachgasse 5
  • In den ersten drei Proben Notenverkauf ab 19:45h


Der belgische Komponist und Organist Joseph Jongen begann im März 1945, in den letzten Tagen des II. Weltkrieges, mit der Komposition seiner großartigen „Messe en l’honneur du Saint-Sacrement“  Op. 130.