Kartenvorverkauf

Karten für das kommende Konzert am Sonntag, 09.02.2020 17h s.t. sind noch an der Abendkasse erhältlich. Die Preise liegen bei 12/20/28/35€ für reguläre und bei 8/16/25/30€ für ermäßigte Karten.

Wenn Sie Mitglied im Freunde e.V. sind erhalten Sie wie immer eine Karte zum halben Preis und werden auch vorab mit einem Brief zum laufenden Semester und dem anstehenden Konzert informiert. Unser Programm im WS19/20:

  • Felix Mendelssohn (1809 - 1847), Psalm 42 „Wie der Hirsch schreit“
  • Anton Bruckner (1824 - 1896), Messe in d-moll
  • Peteris Vasks (*1946) , Dona Nobis Pacem
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Chorreise nach Belgien 2019

Der KHG-Chor auf Konzertreise – nach etwa 15 Jahren war es wieder so weit. Vom 31. Oktober bis zum 3. November 2019 waren wir in Belgien unterwegs, wo wir in Louvain-la-Neuve herzlich von der Chorale Universitaire de Louvain empfangen. Auf dem Programm standen eine Stadtbesichtigung in Brüssel mit Besuch des Atomiums und eine Stadtrallye in Louvain. Außerdem gab es ein gemeinsames Konzert unter dem Motto ABC – Allemagne Belgique Chorales.

Programm SoSe2019

Magdalena Zimmermann (*1985) Der Frieden (Friedrich Hölderlin)
Johann Hermann Schein (1586-1630) „Was betrübst du dich meine Seele“
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1874) „Richte mich Gott“ op. 78/2
Orlando di Lasso (1532-1594) „Da pacem Domine“
Heinrich Schütz (1585-1672) „Verleih uns Frieden“
Samuel Adler (*1929) A Prophecy of Peace
Johann Hermann Schein (1586-1630) „Drei schöne Ding sind“
Peteris Vasks (*1946) “The Fruit of Silence” (Mutter Theresa)
Johann Adam Hiller (1728-1804) Der Friede Gottes

Konzertreise:

LuftbildDer KHG-Chor begibt sich dieses Jahr auf Chorreise! Gesungen wird das Programm vom Sommersemester. Wir reisen nach Ottignies-Louvain-la-Neuve (Belgien), und zwar von Do, 31. Oktober bis So, 03. November 2019. 
Komm in den ersten Proben einfach bei uns in die Bachgasse 5 vorbei und sei dann bei der Chorreise dabei!
Herzlich eingeladen sind natürlich auch alle, die nur im Sommersemester mitsingen möchten.

Zum neuen Programm SoSe 2019

„Zu lang schon treten die Sterblichen sich gern aufs Haupt…
…Komm du nun, ersehnter Friede, komm und gib ein Bleiben im Leben, ein Herz uns wieder.“
(Friedrich Hölderlin, 1770-1843)

Chormusik aus 5 Jahrhunderten zum Thema Frieden

Werke von Orlando di Lasso, Magdalena Zimmermann, Johann Hermann Schein und anderen nach Texten von Friedrich Hölderlin, Mutter Theresa und dem alten Testament.

Die tiefe Sehnsucht nach dauerhaftem Frieden zwischen den Völkern, Volksgruppen, Religionen usw. und die scheinbare Unerreichbarkeit desselben durchzieht die Menschheitsgeschichte wie ein roter Faden. Natürlich hat sich diese Ambivalenz auch jahrhundertelang in Kunst, Dichtung und Musik niedergeschlagen.

Konzertkritik WS18/19

Reines Dur im Paradis

Zuhörer erlebten eine Sternstunde des Chores der Katholischen Hochschulgemeinde

Tübingen. Wie ein Urknall steht am Anfang ein Paukenschlag, darüber ein über mehrere Oktaven aufgetürmtes archaisches c, noch ohne Tongeschlecht — weder Dur noch Moll. Ein groß aufgerissenes, hoch aufragendes Fortissimo, das sich in amorphen Linien ausbreitet und Klang/Raum schafft. Die Darstellung des „Chaos" zu Beginn von Haydns „Schöpfung' war für das Publikum tun 1800 revolutionär. Und tatsächlich gelang es Peter Lorenz, das seinerzeit Unerhörte und Radikale dieser Musik für die rund 800 Zuhörer am Sonntag in der Stiftskirche wieder erlebbar zu machen.

Noch nie hat man das „Chaos" in so gewagt langsamem Tempo gehört, so unerlöst dissonant und eruptiv. Der erste in die Höhe schießende Klarinetten-Lauf ein Ereignis. Mit geradezu prometheischem Dirigat entfesselte Lorenz urgewaltige Klänge. Sensationell bildhaft und plastisch das Ensemble musica viva Stuttgart (Konzertmeisterin: Sabine Kraut), mit fantastischen Instrumentalfarben. Bariton Jens Hamann begann seinen Schöpfungsbericht in einem noch ganz ort- und zeitlosen Tempo; ungewohnt langsam auch der erste Choreinsatz, auswendig gesungen, um die Spannung zu halten. Die Erschaffung des Lichts ein urplötzlich aufstrahlendes, tosendes C-Dur.